00:00:00: Stimmt,
00:00:01: die
00:00:01: Sprechviertelstunde.
00:00:03: Der Podcast von Professor Dr.
00:00:05: Oliver Niebuhr und Dr.
00:00:06: Kathrin Prüfig.
00:00:08: Hallo Oli!
00:00:09: Hallo Kathrin
00:00:12: Die Welt ist komplex, die Welt ist in Aufruhr und sie ist... ich denke das sind wir uns einig Erklärungsbedürftiger denn je oder?
00:00:22: Solut.
00:00:22: Wir müssen immer mehr Gedächtnis behalten, wir haben immer mehr Informationen die wir gleichzeitig verarbeiten müssen.
00:00:29: auch das gehört ja zum Erklären der Welt.
00:00:31: also dass wir in der Lage sind aus all dem wenn es dann eben gut erklärt ist auch ein Gesamtbild zu formen
00:00:39: und wie ihr das am besten macht wenn ihr denn auch in diese Situation kommt zu erklären und einzuordnen, euch auch zu positionieren.
00:00:48: Warum?
00:00:49: Wieso?
00:00:49: Weshalb?
00:00:50: Darum soll es heute gehen!
00:00:52: Wir machen einen ausführlichen Abstecher in die Wissenschaft, die uns ja verschiedene Dinge erklärt zum Beispiel warum die Spritpreise so hochgegangen sind und überhaupt wie sich der Iran Krieg weiter auf unsere Konjunktur auswirkt.
00:01:07: Und da haben wir den Präsidenten des IFO-Instituts in München als ersten Abstaat Clemens Fust.
00:01:18: Na ja, wir haben schon erhebliche Probleme auch innen mangelnde wirtschaftspolitische Reformen über die Wallange reden.
00:01:24: Auch das mit den Schulden finanzierten Infrastrukturausgaben läuft nicht gut weil das Geld für andere Dinge verwendet wird.
00:01:30: aber jetzt kommt eben hinzu von außen dieser Energiepreisanstieg und das ist natürlich unwelkommen, wir hätten uns gewünscht dass auf der Seite zumindest Ruhe herrscht dann hätte es zu einer Erholung kommen können.
00:01:43: Also erstmal spricht er recht erfolgreich gegen den Verkehrslärm im Hintergrund an.
00:01:47: Das muss man ihm schon mal als Kompliment rüber reichen.
00:01:53: Und dann mach du weiter Oli!
00:01:56: Ja die Stimme ist Hochtonig genug, um einen gewissen Aufmerksamkeitseffekt zu erzielen.
00:02:04: Die sprachliche Qualität ist es auch, das heißt also erspricht einigermaßen deutlich aber es ist zu monoton.
00:02:12: Er müsste auch mehr mit der Melodie arbeiten, um hier Kontraste herauszuarbeiten.
00:02:19: Es hat mich so'n bisschen an diesen früheren Ticker diesen Art von Jingle erinnert, das mal im Fernsehen war.
00:02:26: Das war so ein ... Und da kann man mich das Tagesthemen-Jingle dahinter und ich habe ein bisschen an dieses ... Also es klingt so, wenn er spricht Es muss mehr Melodie rein Ja!
00:02:40: Und das wiederum deckt sich mit der Beobachtung dass auch wenig Mimik da ist.
00:02:46: also es ist auch mimisch Kontrolliert, Gestik können wir nicht sehen.
00:02:49: Da ist das Bild vorher abgeschnitten.
00:02:53: Ich ahne aber auch wenig Gestik und insofern bleibt es doch sagen wir mal auf dem Frequenzband etwas enger was du eben so wunderbar nachgemacht hast.
00:03:04: Tolle Portion, ich meine es ist ein sehr erfahrener Gesprächspartner und er hat mehr oder weniger einen Gedanken zur Zeit kann den in zwanzig bis maximal dreißig Sekunden aufbauen und abschließen.
00:03:18: Und dann kommt die nächste Frage.
00:03:19: also das ist erstmal eine ganz gute um nicht zu sagen tolle Eigenschaft für Menschen die etwas erklären müssen dass sie nicht siebenundzwanzig Punkte antippen in einer länglichen Antwort.
00:03:31: Das macht der wirklich sehr gut.
00:03:33: sprachlich dürfte es für mich fast noch geerdeter sein.
00:03:37: Wir kommen ja gleich auch noch an Beispiele, die so richtig klick machen im Kopf wo ich richtig dieses Bild, dieses Beispiel zu Hause erzählen kann.
00:03:46: Daran fehlt es mir hier und übrigens vielleicht würde das ja sogar auch wiederum zur mehr Varianz in der Stimmführung, zum mehr Modulation führen?
00:03:57: Das kann es auf jeden Fall!
00:03:58: Wir haben in der Forschung ja auch Beispile, die in die Richtung gehen dass diese rhetorischen Stilmittel, also Metaphern und dreiteilige Listen, Kontraste, rhetorische Fragen.
00:04:10: All das auch deswegen so erfolgreich ist weil es dabei hilft die Stimme zu unterstützen und Stimmführung zu unterstützen.
00:04:18: Und das kann hier sicherlich vielleicht auch noch eine Rolle spielen und ihn ein bisschen besser machen.
00:04:23: Denn um es nochmal zu sagen gut erklären heißt eben auch struktur zu erzeugen und Bilder zu erzeugen, die im Gedächtnis bleiben.
00:04:32: Das ist das eine.
00:04:33: Und Aufmerksamkeit ist das andere.
00:04:36: Dahingehend ist er ganz gut.
00:04:37: Die Stimmlage stimmt, die Lautstärke stimmt ... Aber diese Bilder und diese Strukturen zu erzeugen, da könnte man ihn noch ein wenig über die sprichwörtlichen Arme greifen!
00:04:47: Die Hochschule mit weiter hat.
00:04:49: ne ganz tolle Veranstaltung.
00:04:51: daher wäre ich gerne gewesen wenn ich gewusst hätte dass es das gibt nämlich sie erklären alljährlich wofür die Nobelpreisträger des Jahres.
00:05:01: Die Nobelpreise bekommen haben, also was im Kern ist der Fortschritt in der Wissenschaft mit dem sie diesen Preis verdient haben.
00:05:09: und die Hochschule macht das durch die Disziplinen hindurch Medizin Literatur Und eben auch Physik.
00:05:18: und da ist der Physikprofessor Alexander Horn auf die Bühne getreten und erklärt den aktuellen Physik-Nobelpreis.
00:05:28: Ich begrüße Sie zu einem ganz spannenden Thema.
00:05:32: Hier die drei Laureaten, die den Preis bekommen haben – John Clark, Michelle Devoré und John Martinis.
00:05:41: Die haben einen Nobelpreis bekommen für – das machen wir direkt auf Deutsch – für die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunnels unter Energiequantisierung in einem elektrischen Stromkreis.
00:05:54: Ich habe das gelesen, habe mich für sie auch vorbereitet und habe mir gedacht, wir machen es kurz.
00:05:58: Wir machen direkt einfach ein Experiment.
00:06:00: Also die behaupten, wir nehmen etwas makroskopisches.
00:06:04: Ich hab also einen kleinen Beobachter genommen der passt auf dass ich alles richtig mache und dann habe hier ein makroskopisches System.
00:06:12: Und jetzt angeblich wenn ich das gegen die Wand schmeiße, muss es anscheinend... naja irgendwie geht das nicht durch die Wand.
00:06:22: Ja spannend.
00:06:23: Also erklären tut er schon, weil jetzt ja hat auch eine relativ lange Einleitung.
00:06:28: Stimmlich ist er sehr behaucht also die Stimme ist es relativ hat einen relativ hohen Luftverbrauch wenn er so spricht und das erzeugt eine relativ hohe Atemfrequenz.
00:06:40: einfach deswegen weil er es muss ein hohem Luftverbauch beim Sprechen hat muss öfter atmen.
00:06:45: der Haken dabei ist dass Publikum atmet mit Also, man ist geneigt den Atemrhythmus der Sprecher selber anzunehmen.
00:06:54: Und wenn jemand auf der Bühne steht, der ständig und viel zu oft einatmet, dann ist das gesamte Publikum am Ende außer Atem!
00:07:03: Das ist nicht unbedingt das was man erreichen will, wenn man Dinge im Gedächtnis behält.
00:07:07: Denn wenn das Gehirn in Sportmodus ist werden nicht unbedingt viele Informationen gespeichert und abgelegt
00:07:14: der sogenannte Atemspiegel, den du da ansprichst.
00:07:18: und in der Tat werden viele nach diesem Vortrag denken.
00:07:22: Ich bin so erschöpft!
00:07:24: Warum bin ich so
00:07:25: erschrofft?
00:07:28: Gut, inhaltlich für eine Veranstaltung die mir die Nobelpreise näher bringen will war das auch echt ganz schön anspruchsvoll.
00:07:36: Das klang für mich schon wie ja Physikleistungskosma.
00:07:41: in jedem Fall Was nehme ich mit nach Hause?
00:07:48: Es ist anspruchsvoll.
00:07:50: Also, ansonsten... also dafür für so eine tolle Veranstaltung muss die Latte runterhalten.
00:07:56: wir müssen das verstehen können.
00:07:59: Die Tür zu den Themen die Tür in die Forschungsgebiete muss weiter aufgehen sodass sich ne echte Chance habe durchzugehen Aha, Erlebnisse und Erkenntnisse zu haben.
00:08:12: Und etwas Zuhause wieder erzählen zu können.
00:08:15: Das war hier noch nicht der Fall.
00:08:17: Nee das war auch stimmlich dafür sagen wir mal zu vielen Kommata und zu wenig Punkten gesprochen.
00:08:24: also er ist wenig gelandet mit der Stimme.
00:08:27: Es ging immer rauf am Schluss also zumindest fast immer vor der Pause.
00:08:31: Der Sprechtempo war Schnell war okay, aber im Gesamtkontext alles anderen war es dann vielleicht doch zu schnell.
00:08:39: Ich kenne das natürlich auch als Wissenschaftler.
00:08:41: Es gibt immer so eine Art Hemmschwelle.
00:08:42: man möchte ihn nicht zu sehr vereinfachern weil dann Botschaften ja auch nicht mehr ganz sachlich korrekt sind.
00:08:48: Das muss man aber auch vereinfachen und ein bisschen Korrektheit beiseiteschieben damit es eben verständlich sein kann.
00:08:56: Dass du das sagst freut mich besonders, weil ich predige dass er sowieso die ganze zeit genauso soll es sein.
00:09:03: keine angst vor Beispielen vor illustrationen und eben auch der punktuellen vereinfachung in des anspruchsvollere könnt ihr wissenschaftler ja immer wieder schnell
00:09:14: nach oben kann man ever gehen leider auf.
00:09:16: ne die komplexitätsleiter rauf meine ich.
00:09:19: Wir kommen zu zwei Wissenschaftlerinnen, die sehr präsent sind in den deutschen Medien.
00:09:26: Das eine ist die Politikwissenschaftlerin und Verteidigungsexpertin Claudia Mayor hier im Ausschnitt aus der Talkshow Maischberger.
00:09:36: Und dann gehen wir weiter mit Claudia Kämpferth.
00:09:40: Sie ist in der Talk Show von Markus Lanz zu sehen.
00:09:48: Professorin für Energieökonomie und Energiepolitik, einmal an der Uni Lüneburg.
00:09:53: Und am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
00:09:56: Wir sind in einer fundamentalen fossilen Energiekrise.
00:10:01: Und diese fundamentale fossile Energiekriese hat dramatische Auswirkungen nicht nur jenseits des Leids
00:10:09: usw.,
00:10:09: was durch den Krieg stattfindet auch enorme Preisteigerungen für fossile Energie.
00:10:16: Und das hat volksverschaftliche Konsequenzen, die sind ungeahnt und ich glaube nicht dass wirklich Leute, wie ich jetzt aber lebenlang mit Energie beschäftigen, wirklich verstehen was da passiert?
00:10:27: Die Nutzuelle war für mich vor allem ein Machtbeweis.
00:10:30: also es ging nicht um Demokraties geht auch primär nicht um Öl sondern es geht um einen geopolitisches Machtsignal was angekündigt war letztlich wenn ihr nationale Sicherheitsstrategie gehabt, die im November veröffentlicht wurde Wo sehr klar drin steht, dass die westliche Hemisphäre der Fokus der US-Politik ist.
00:10:46: Und wo auch sehr klar darin steht das militärische Macht gerechtfertigt ist um diesen, sag mal amerikanischen Hinterhof zu kontrollieren.
00:10:54: und deswegen war die Eskalation, die wir jetzt in Venezuela gesehen haben eine mit Ansage.
00:10:59: Wir haben gesehen dass die militärischen Kräfte in der Region konzentriert worden sind.
00:11:02: also der Flugzeugträger war dort die Boote wurden angegriffen und wir hatten die rhetorische Untermauerung.
00:11:08: Das ist wirklich ein richtig spannendes Paar Katrin auch, weil sie stimmlich einige Ähnlichkeiten aufweisen.
00:11:14: Die Stimmlage ist nur zwanzig Hertz auseinander die Stimmton Variabilität ist sogar noch zwei Herz auseinandersprechtempo Pausensetzung äusserungslänge ist alles nicht besonders stark unterschiedlich.
00:11:27: und Was ich aber spannend finde ist, wir haben es auch schon diverse mal entthematisiert.
00:11:32: Das Zusammenspiel aus verschiedenen Parametern in Bezug auf Kompetenz im Bezug Auf Selbstbewusstsein und auf die Leidenschaft hier selbstbewusst sein ganz interessant denn Frau Major hat eine deutlich klarere Aussprache.
00:11:47: also es steckt sehr viel Artikulationsenergie drin.
00:11:50: bei Claudia Kempfer ist das nicht der Fall.
00:11:52: da haben wir auch Dinge wie Tage also wo sie auch konsonantin teilweise komplett verschleift.
00:11:58: Dafür klingt sie größer und das macht aber im Bezug auf dass selbstbewusst sein kommt es am Ende fast wieder aus gleich raus.
00:12:06: Also wir haben hier ein Pluspunkt bei Claudia Kämpfer für die akustische Körpergröße.
00:12:12: Claudia ist deutlich kleiner, aber hat eine deutlichere Aussprache energiereichere Aussprüche, die wiederum auch selbstbewusst sein indiziert.
00:12:21: also insofern tun die beiden sich nicht viel
00:12:24: Und beides sind tatsächlich Medienprofis, Medien erfahren.
00:12:29: In beiden Themen braucht es natürlich auch ein ganz großes Selbstbewusstsein vielleicht in der Verteilungspolitik noch eine Prise mehr um sagen zu können so ist das jetzt?
00:12:41: Das ist die Lage.
00:12:42: Putin will dies Trump will das und im Iran ist das und dass jetzt Sache.
00:12:47: also da braucht es, glaube ich, eher noch mal eine Extra-Portion an Selbstbewusstseinssignalen und vielleicht auch an Kompetenzsignal.
00:12:57: Und was beide natürlich auch aufgrund ihrer Erfahrung vielleicht ja auch auf Grund eines Medientrainings gut machen – sie haben klare Botschaften!
00:13:06: Also Sie lassen sich auch sehr klar ein….
00:13:09: das ist jetzt krass!
00:13:11: Das ist dramatisch.
00:13:13: Hier müssen wir handeln, also dieses Spektrum an Klarheit bringen Sie total gut rein!
00:13:20: Die haben beide noch Verbesserungspotenzialen wenn es um Aufmerksamkeitsdinge geht.
00:13:25: das ist aber glaube ich ein generelles Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlerproblem dass man versucht immer sehr auf der Kompetensschiene stimmlich unterwegs zu sein obwohl wir wissen dass wenn das Gehirn Emotionen geboten bekommt, es automatisch immer zu den Emotionen springt.
00:13:42: Also das ist wie so eine Art Schokolade die man dem Menschen hinhält.
00:13:46: also auf der einen Seite ist dieser trockene Keks das gewissermaßen Kompetenz und da haben wir dann auch noch richtig schöne Stück Schokoladen mit Schlagoberst und Leute werden immer dahingreifen.
00:13:56: ich glaube das müssen Wissenschaftler noch generell lernen dass man auch über Emotions Aufmerksamkeit gewinnt und erhält.
00:14:04: Im Grunde die Emotionen als Urbot oder netter formuliert, als Kapitalisator um die Informationen und das fachliche rüberzubringen.
00:14:14: Ja!
00:14:15: Wir müssen Emotionen aussenden damit Leute erst einmal bei uns sind und dann kann man ihnen Dinge erklären ja?
00:14:22: Super!
00:14:24: Und wer nicht weiß was Schlagobers ist dem sagen wir...
00:14:29: Das ist das Häubchen-Schlagsahne was irgendwo oben drauf kommt auf den Eis Auf alles Mögliche.
00:14:35: Und jetzt haben wir zwei Medienexpertinnen, zwei Medienprofis gehabt.
00:14:40: Jetzt gucken wir doch nochmal zu den ganz normalen Forschenden, Tüftlern, Wissenschaftlern die mit dem deutschen Zukunftspreis geährt wurden dafür auf die Bühne gegangen sind und wir hören hier zwei Teamkollegen die beide im Forschungsteam der Firma Zeiss arbeiten.
00:15:02: Als wir im Jahr war, hat man gerade gelammt, dass man mit einem femtosekunden Laser einen Flapschneiden kann für eine Lasik-Operation.
00:15:12: Und als wir das gesehen haben, haben wir uns gefragt ob damit nicht mehr geht und ob man vielleicht die ganze Prozedur mit einem Femtesekundenlaser machen könnte und haben uns entschlossen ein Lentikel zu extrahieren
00:15:24: Für die Behandlung der Weitsichtigkeit.
00:15:26: drehen wir das um.
00:15:27: Wir verändern die Form dieses Lentikels so dass es in der Mitte dünner ist und am Rande dicker Und auch bei der Alterssichtigkeit sind heute Behandlungsansätze vorhanden.
00:15:39: Das häufigste Konzept ist, dass man ein Auge so korrigiert, das man damit in der Nähe scharf sehen kann zum Lesen und fürs iPhone.
00:15:47: Und das andere Auge, so korriger, dass es man in der Distanz scharf sieht.
00:15:51: Marc Bischoff und Dirk Müllhoff auf der großen Bühne interviewt übrigens von unserem Bundespräsidenten.
00:15:58: Der hat hier die Fragen gestellt.
00:16:00: eine große Ehre.
00:16:01: Und den einen habe ich verstanden und den anderen nicht.
00:16:04: oder sollte ich sagen, den einen hab' ich nicht verstanden.
00:16:06: Und dem zweiten hab', ich dann sehr wohl verstanden da nehme ich sogar was mit nach Hause!
00:16:12: Ich kann...ich hab' verstanden.
00:16:14: linkes Auge, rechtes Age unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, das hatte ich noch nie gehört.
00:16:20: Das kann ich am Armbrottisch erzählen.
00:16:23: und auch darum geht es solche Snackable-Informationen dann auch mitzunehmen oder?
00:16:31: Ja absolut!
00:16:33: Die sind auch leicht unterschiedlich.
00:16:35: also der zweite ist auch besser was seine Stimmlage angeht.
00:16:39: Stimmtone Variabilität also da steckt wiederum mehr Melodie drin.
00:16:43: Wir haben eine stärkere Präsenz, also eine klarere Stimme auch.
00:16:48: Ja!
00:16:48: Also ich würde sagen da ist auch mir mitzunehmen weil die Stimme darin besser ist Inhalte zu lenken, auch die Inhaltsneuigkeit zu lenkeln und auch Dinge im Gedächtnis zu behalten.
00:17:02: tatsächlich, also Strukturen zu schaffen darum geht es am Ende.
00:17:05: ja
00:17:06: Beides sicherlich eben keine erfahrenen Sprecher auf den Bühnen dieser Welt geschweige denn in den Medien.
00:17:14: Trotzdem gelingt es auch hierbei guter Vorbereitung, wenn ich weiß was ich sagen will.
00:17:19: Wenn ich weiß wie strukturieren kann?
00:17:22: Wenn ich weiss welches anschauliche kleine Element, welches Bild kann ich erzeugen dass ich im Gedächtnis bleibe dann komme ich nicht nur in die Köpfe, sondern mit dem Trojanischen Pferd, dem U-Boot oder dem Katalysator Emotionen auch wirklich ins Herz.
00:17:43: Wie schön!
00:17:44: Und da kann ich gar nicht mehr wahnsinnig viel zu ergänzen, Katrin, außer dass ich sagen kann, das wir uns freuen wenn ihr uns auch bald wieder eure Aufmerksamkeit schenkt und mit viel Emotion und Engagement dabei seid.