Stimmt! Die Sprechviertelstunde.

Stimmt! Die Sprechviertelstunde.

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00:00:01: Stimmt, die Sprechviertelstunde.

00:00:04: Der Podcast von Professor Dr.

00:00:06: Oliver

00:00:06: Niebuhr und Dr.

00:00:07: Kathrin Prüfig.

00:00:09: Hallo Oli!

00:00:11: Hallo Kathrin

00:00:13: König.

00:00:13: Fußball steht vor der Tür wird regieren die nächsten Wochen.

00:00:19: Wie blickst du darauf auf die WM?

00:00:22: Also... Erst einmal wenig politisch, muss ich sagen.

00:00:25: Ich bin eher so von der Zeitzone hier ein wenig zögerlich.

00:00:29: Ich kann mir nicht vorstellen dass ich nachts und zwei aufstehe So wahnsinnig wichtig ist mir das Thema nicht.

00:00:35: Natürlich drücke ich uns von Herzen die Daumen und ich glaube, ich kann zwei Teams die Daum drücken denn Dänemark ist auch dabei!

00:00:42: Und ich bin ja letztendlich irgendwo zwischen beiden Welten.

00:00:44: Bist

00:00:45: ja so eine halbe Däne zumindest sehr schön.

00:00:48: also Ich freue mich auf Fußball gucken mit den Nachbarn und den Freunden und alles andere politische Kann ich dann auch mal neunzig Minuten ganz gut ausblenden.

00:00:59: Wir gucken heute Fußballexpertinnen und Fußballexperten.

00:01:05: Das sind die, die rund um das Spiel bewerten, analysieren und kommentieren aber nicht im engleren Sinne, die live kommentiert, was da auf dem Spielfeld

00:01:16: passiert.".

00:01:18: Interessanterweise wird es einen neuen Fußballkommentator in ZDF geben?

00:01:24: Und das ist Christian Streich ehemals Trainer beim SC Freiburg!

00:01:33: Hier mal ein erster Eindruck, er will gar nicht so richtig Experte sein oder jedenfalls will er keine Vorschusslohre werden.

00:01:50: Natürlich hat er auch noch mehr zu sagen als das, denn ich glaube schon obwohl sie es selber nicht als Experte sieht und Fußballmetapher den Ball flach hält.

00:01:59: Er hatte natürlich wirklich viel zu sagen und hören wir mal rein wie er so klingt wenn er über König Fußball reflektiert und auch über die WM, die uns jetzt bevorsteht.

00:02:21: um zu existieren.

00:02:22: Das ist ein Argument, das kann man nicht von der Hand weisen.

00:02:27: Dieses

00:02:27: Spiel zu sehen?

00:02:28: Ich will das nicht missen!

00:02:30: Also ich kritisiere einerseits.

00:02:32: wenn ich jetzt absolut konsequent wäre oder wenn ich so radikaler wäre dann würde ich sagen ich schau das nicht.

00:02:39: Das tue ich nicht weil ich mich auch nicht spielen nehmen will.

00:02:43: Ich möchte die tollste Spieler aussehen

00:02:47: Christian Streich im Kommentartorenteam, im Expertenteam richtigerweise.

00:02:53: Beim ZDF erwirrt am Tag des Eröffnungsspiels einundsechzig Jahre alt und der O-Ton das Audio stammt aus einer Dokumentation man hört es auch so ein bisschen Musik drunter ist ein bisschen vorproduziert wird etwas mehr Ruhe gestaltet.

00:03:11: Olli

00:03:12: Ja!

00:03:12: Und ich glaube auch Ruhe ist hier ein schönes Wort.

00:03:16: Er hätte noch andere Berufe ergreifen können, also jedenfalls mit seiner Stimmakustik.

00:03:22: Ich habe selten auch unter meinen eigenen Cochis irgendwo mal einen Kandidaten der eine durchschnittliche Tonhöhe von ungefähr einhundert Hertz nur muss ich ja sagen.

00:03:34: Also es ist wirklich tief bei gleichzeitig dreiundvierzig Herz-Stimmton variabilität erzielt.

00:03:40: das ist durchaus beachtlich.

00:03:44: Im Großen und Ganzen ist es eine tolle Stimme, die sehr beruhigend wirkt.

00:03:49: Nicht unbedingt charismatisch im klassischen Sinne aber beruhigent meditativ melodius und vor allen Dingen auch periodisch also sehr sehr tonal obwohl er sicherlich auch schon viel geschrien hat in seinem Leben.

00:04:04: Also er denkt da ja sehr höher bar nach was ich interessant attraktiv finde und spricht sehr portioniert auch.

00:04:14: Es ist halt nicht die Euphorie nach einem gewonnenen Deutschland-Spiel, sondern es ist wirklich die Kaminanalyse, sage ich mal.

00:04:23: aus dem entspannten Launsessel, die er hier bringt... Ich denke da werden wir ihn noch in anderen Tonlagen und in anderer Energie erleben.

00:04:35: Hören wir doch direkt mal bei seinen Mitstreitern rein?

00:04:38: In diesem Fall muss sich gar nicht gendern denn es handelt sich um Chris Kramer.

00:04:50: Die beiden treten ja immer häufiger im Doppel auf, verstehen sich wohl auch gut obwohl sie zumindest äußerlich und von der Persönlichkeit glaube ich ein bisschen unterschiedlich sind.

00:05:08: Weiter haben wir bestanden darauf und ich glaube auch, dass wir völlig verdient hier weitergekommen sind.

00:05:18: Und im Viertelfinale stehen also normalerweise recht sich das ja immer wenn man die Chancen nicht nutzt.

00:05:24: Die Niederländer hat zwei gute Chancs in der zweiten Halbzeit.

00:05:27: Das war es aber.

00:05:27: Wir sind völlig verdiente als Sieger vom Platz gegangen.

00:05:30: Personalzeit hast du gesagt, neunzig Prozent ist das Leistungsniveau der deutschen Mannschaft.

00:05:34: Fünf Prozent nur der Holländer!

00:05:35: Wie sieht die Prozentrechnung jetzt am Ende der Neunzig Minuten aus?

00:05:38: Ja, ich rede gerne mal übertrieben damit der Punkt klar wird... Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz bei neunzig Prozent, die Holländer auch nicht bei fünf Prozent.

00:05:47: Aber was Holland hier heute gespielt hat muss ich sagen das war schon erschreckend weil sie hatten so die volle Kapelle an Bord und so komplett... Nicht wachen!

00:05:58: Nicht da.

00:05:59: also es hat sich ganz komisch angefühlt.

00:06:01: Ich habe keinen einzigen Ablauf offensichtlich von defensiv gesehen Und auch jetzt nicht so, dass man irgendwann mal sauer wird in der sechzigsten, wenn man nur hinterherläuft und dann einfach mal so wild um sich tritt.

00:06:11: Auch das war nicht da!

00:06:12: Also es war heute wirklich blutseer.

00:06:16: Ja sie sind tatsächlich akustisch einigermaßen ähnlich.

00:06:20: Sie haben ja auf anderen Positionen gespielt sollten also vielleicht auch stimmlich anders agieren tun sie aber in der Regel nichts.

00:06:27: Sie haben sagen wir mal die ganz klassische Standardstimme bisschen hochtoniger vielleicht Was Tonlage, was die Melodieumfang angeht, Sprechtempo-Pausen ist das ziemlich durchschnittlich in einem positiven Sinne jetzt mal genannt.

00:06:46: Aber sie haben natürlich trotzdem Präsenz und die erreichen Sie auch unter anderem durch Ihre Pausensetzung.

00:06:52: Die sind nämlich tatsächlich etwas besser als der Durchschnittes normalerweise in der Lage wäre zu machen.

00:06:58: Und Sie schaukeln sich ja auch hoch während Sie im Team sprechen?

00:07:00: Ja beide stehen am Spielfeldrand.

00:07:03: nach dem Nations League-Spiel Deutschland Niederlande, ist schon ein bisschen was her.

00:07:08: Und ich finde ja Per Mertes Acker klingt immer so sehr relax und auch als Geist so wichtig.

00:07:18: Ein bisschen an der Känze zu genervt – das ist jetzt aber wirklich meine Interpretation – während ich Chris Kramer Es spricht ja auch so bund, so anschaulich.

00:07:27: Ich finde schon, dass da akustisch und eben auch von der Wortwahl her natürlich, von der Anschauligkeit, von einer Energie doch die Unterschiede

00:07:36: ist.

00:07:37: Ja auf jeden Fall, danke ich absolut mit!

00:07:39: Was ich gerade meinte ist

00:07:40: bzw.,

00:07:40: da ist jetzt auch ein technisches Schmankerl hier.

00:07:44: Wir haben die beiden in eine Audiodatei Und wenn ich unsere Charisma-Analyse über beide gemeinsam laufen lassen und unser System kann ja nicht differenzieren.

00:07:56: Dann kommt gewissermaßen Standard heraus, weil die beiden sich so gegenseitig auf leicht anderen Extremen der Scala quackisch ausbalancieren.

00:08:05: Mhm!

00:08:05: Wo ist der eine stark in Lautalgorithmus?

00:08:09: Und wo ist der andere Schwäche?

00:08:11: Also

00:08:11: Chris Kramer hat eine leicht erhöhte und dadurch auch leicht emotionalere Sprechstimmweise etwas schnelleres Tempo.

00:08:19: Er hat druckvolle Satzenden, das macht er wirklich sehr gut!

00:08:24: Da ist nicht allzu viel Längung dabei, also da kommt dann auch ein entsprechendes Engagement rüber.

00:08:29: Commitment, Selbstbewusstsein.

00:08:31: Permanente Sacker, wie du halt schon sagtest, ist mehr im Bereich der Lesespracher.

00:08:35: Also wenn wir die beiden verschiedenen Sprechstilen zuordnen würden, denn wären wir eigentlich beim klassischen Vorlesen Bei Peer Berthesacker weniger Tonalität, tiefere Stimmlage, langsameres gemäßigteres Tempo und eben das Gegenteil.

00:08:49: spontane Sprache nicht verschriftete Sprache bei Chris Kramer.

00:08:54: Begleitet durch ein freundliches Lächeln.

00:08:57: auch das macht die Stimme ja viel frischer und ganz bisschen höher.

00:09:02: positiver so wirkt sich auf die Stimmen direkt aus.

00:09:06: gehen wir weiter Olli zu den Expertinnen vor und nach dem Spiel befragt werden.

00:09:14: Da haben wir uns zwei rausgesucht, das eine ist Almut Schult.

00:09:19: Sie war ja lange Torhüterin in der Fußball-Nationalmannschaft der Frauen.

00:09:23: Und der Ausschnitt den wir jetzt hören ist aus dem SWR Sport, also einer Sportssendung wo sie auch sitzt und wo sie sich unter anderem zu ihren Favoriten Torhüttern in der Achtung, das war noch bevor Manuel Neuer gesagt hat.

00:09:44: Ich will doch nochmal.

00:09:45: Olli Baumann hat es in dem Sinne verdient auf wenn man das letzte Jahr gesehen hat.

00:09:48: Wenn man die Qualifikation gesehen hat er hat das sehr konstant gemacht und ist denke ich eine sehr verlässliche Persönlichkeit auch.

00:09:54: Er scheint ja auch geschätzt zu werden im Mannschaftskreis.

00:09:57: Das ist unheimlich wichtig.

00:09:59: Und Alex Nübel hat auch das gut gemacht.

00:10:02: Er hatte zwar immer mal ein zwei Momente drin wo man dachte wenn er die vielleicht noch positiv gestaltet hätte, dann hätte der Olli Baumer noch mehr Konkurrenz gemacht.

00:10:10: Da würde ich die Konstanz eher auf Seiten von Baumern sehen und dann werden sie garantiert jemanden dritten mitnehmen, der sich vorstellen will vielleicht für ein nächstes

00:10:19: Turnier.".

00:10:20: Okay bei Manuel Neuer lag sie falsch, Olli?

00:10:23: Wo liegt Sie sonst zustimmen?

00:10:27: ist für eine weibliche Stimme schön tief, aber trotzdem schafft sie auch entsprechende Melodie reinzubringen.

00:10:43: Was mich bei ihr beeindruckt hat was auch nicht viele können ist dass die thematisch die Stimme ändert.

00:10:49: das sagen wir beispielsweise auch immer viel im Bereich von Investorenvorträgen.

00:10:53: wenn ihr das entsprechende Problem darstellt muss die Stimme anders sein als bei der entsprechenden Lösung, die ihr präsentiert.

00:11:00: Also da muss es wesentlich positive hoffnungsvoller besser rüberkommen und diese Art von stimmlichen Facettenwechseln, die auch dem Inhalt angemessen sind das macht sie hier richtig gut.

00:11:12: Sie ist körpersprachlich jetzt so ein bisschen zurückgenommen oder etwas zurückgelehnt und andererseits ist aber ganz fach ganz dabei in gutem Blickkontakt mit ihrem Gesprächspartner.

00:11:26: Auch das hilft ja, um wirklich nach vorne zu sprechen den Dialog auch buchstäblich zu suchen.

00:11:34: Das hat sich erst mal ganz toll gemacht.

00:11:36: ich finde das Sprechtempo völlig gut zu folgen.

00:11:40: und nun ist es auch eine ruhige entspannte Analyse Situation im Studio.

00:11:45: Ich glaube da geht noch mehr wenn es beispielsweise einen Sieg gibt, der deutschen Mannschaft demnächst und sei es gegen Kürassau.

00:11:56: Da geht bestimmt doch mehr!

00:11:57: Das würde

00:11:57: ich tatsächlich auch vermuten denn sie ist auch in ihrer Interviews-Situation mit einer relativ behauchten also einer etwas sanfteren weniger stark projizierenden Sprechstimme dabei und letztendlich muss man ja als Tourhüter durchaus immer relativ laut über den Platz schallen.

00:12:17: Ich bin sicher, da kann sie noch deutlich mehr stimmlich als die in diesem Interview gezeigt hat.

00:12:23: Jawoll und wir machen den schnellen Übergang zu Tabéa Kemmel!

00:12:27: die auf Magenta als Expertin aktiv ist, Ex-Nationalspielerin bei den deutschen Fußballfrauen und sie hat explizit Spaß auch an der Datenanalyse.

00:12:39: Das hat sie mal gesagt.

00:12:40: also Sie will nicht nur eine Strategie, wir haben die gespielt sondern sie will richtig harte Datenfakten als Grundlage und die Analysieren.

00:12:50: Und die Audios, die wir haben sind ein bisschen als Collage hier montiert vor der EM-Centrum.

00:13:00: Ich freu mich tatsächlich am meisten auf die Internationalität.

00:13:03: Die alle Nationen oder europäischen Nationen, die sich qualifiziert haben, kommen auch in Deutschland und haben einfach ein geniales Fußballfestival.

00:13:10: Wir dürfen Gastgeber sein!

00:13:13: Ich fange natürlich immer gerne im Tor an, weil das wirklich ein Halt ist.

00:13:16: Dass Manuel Neuer fit wird und er als Welttorhüter die feste Bank hinten wird.

00:13:20: Dann über die Inverteidigung natürlich den Mats Hummels.

00:13:24: Emre Can als der Abräumer vor der Kette und dann natürlich vorne in den Völkruck.

00:13:29: Wir haben lang und breit diskutiert links außen mit Kai Harbaths als offensiver Flügelspieler, der von hinten noch mal bisschen Druck auf die gegnerische Kette drücken kann.

00:13:39: Das sind so meine Positionen wo ich gerne hingucke.

00:13:42: Das ist ein spannender Vergleich hier, Katrin.

00:13:44: Denn wir haben auf der akustischen Seite eine ähnliche Stimm-Ferbung also eine ähneliche Stimmqualität.

00:13:53: Die ist auch ein bisschen zart und ein bisschen behauchter nicht ganz so stark projizierend aber auf der anderen Seite eine wesentlich hochtonigere also dreißig Herz sogar ein bisschen mehr.

00:14:04: das klingt frischer das klingt aber auch ein bischen kleiner ne?

00:14:07: Aber es klingt auf jeden Fall auch nahbar.

00:14:10: Gleichzeitig hat sie aber nicht mehr Melodie drin.

00:14:13: Eigentlich müsste sie, um halt noch frischer und noch authentischer committed, also noch mehr engagiert zu klingen, könnte sie noch mehr Melodi-Umfang generieren.

00:14:24: Aber in ihrer Stimmlage ist sie eigentlich auf der richtigen Richtung unterwegs!

00:14:29: Hindert sie daran vielleicht auch das Tempo?

00:14:33: Also für meine Ohren spielt es sehr deutlich schneller.

00:14:34: Darauf,

00:14:35: dass ich gleich noch zu sprechen komme.

00:14:36: Stimmt tatsächlich!

00:14:37: Wir müssen ja.

00:14:38: wenn wir mit der Melodie rauf und runter gehen tun wir das in der Regel auf betonten Silben oder auf betonte Wörtern.

00:14:44: Wenn wir zu schnell sprechen, sind diese Wörter zu kurz.

00:14:47: Entsprechend können wir halt weniger rauf und runter gehen und machen das entsprechend auch.

00:14:51: Häufig ist es beides!

00:14:52: Es ist ein bisschen vielleicht Eure Aufgeregtheit... Das macht die Stimme eher platt und obendrein eben macht er schnelle Tempo.

00:14:59: Ja also unser Rad an Tabea käme jetzt auch für die WM wäre ganz bisschen Tempo raus Und Melodie und ein sinnvolles, ein motiviertes auf und

00:15:11: genau also vor allen Dingen mehr Melodie.

00:15:14: Denn er zeigen uns die Daten das Tempokontrolle wesentlich schwieriger ist als so ein bisschen wie beim Autofahren.

00:15:20: Also man ist in der Regel immer entdecken zu schnell.

00:15:23: Also Tempikontrolle ist schwieriger für uns zu realisieren beim Sprechen als Melodiekontrolle Und wenn wir uns Melodie wünschen und das auch umsetzen, wird das Tempo automatisch gedrosselt.

00:15:35: Also ich würde eher von der Melodie hier an Sie herangehen.

00:15:38: Als Tipp zur Veränderung!

00:15:40: Wunderbar!

00:15:42: Einen haben wir noch?

00:15:43: Und zwar gehen wir nochmal zurück in die ARD zu Sebastian Schweinsteiger Situationen hier nach der Niederlage im Länderspiel gegen die Slowakei im September.

00:15:54: zwanzig fünfundzwanzig

00:15:57: also das war heute schon mal leider bar.

00:15:59: In keiner Minute des Spiels habe ich geglaubt, dass wir das Spiel gewinnen.

00:16:04: Ich fand jetzt die Slowakei klar und dieses Guck gemacht

00:16:06: usw.,

00:16:07: aber wir waren ja richtig... also wir waren richtig schlecht!

00:16:10: Wir haben von hinten keine Pässe gespielt, sodass mal die Vorderen reinkommen, wir haben keine Gefahr ausgestrahlt.

00:16:17: Körpersprache nach dem Eins Null sofort unten, keine Widerstandspflege.

00:16:22: Also wenn du irgendwas mal gewinnen willst?

00:16:23: Wenn du vom Weltmeisterschaftsspreis... Ja!

00:16:27: Du musst Widerstandsfähigkeit sein, das haben wir überhaupt nicht gesagt.

00:16:31: So und bevor du dran bist Olli lass mich einmal in die Kommentare schauen zu dieser Übertragung.

00:16:38: da stehen nämlich zwei Extreme.

00:16:40: Da gibt es Kommentare Richtung Basti Fußball Gott Und Das ist der für uns entscheidendere hier leider Schweinsteiger als Kommentator sehr langweilig.

00:16:54: Ja, wir hatten das eben gerade schon ganz kurz.

00:16:57: Stimmlage ist das eine, Melodieumfang ist das andere.

00:17:01: Die müssen in einem gewissen ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

00:17:04: Das heißt wenn ich mit der Stimme rauf gehe muss ich auch mehr Melodie machen ansonsten klingt es einfach zu platt.

00:17:09: und er hat tatsächlich eine schöne Stimmlage hier, herz ist für die Situation perfekt.

00:17:15: Er macht halt zu wenig daraus auch zu wenig im Bezug auf Variation und Tempo, aber vor allen Dingen in der Melodie muss er eigentlich mehr machen um wirklich Leute mitzureißen.

00:17:28: Um auch Aufmerksamkeit zu erzeugen und zu halten.

00:17:31: Aber er ist doch so enttäuscht?

00:17:33: Darf er dann nicht auch enttäuscht klingen und ein bisschen flach oder vernünftig sein?

00:17:37: Ja

00:17:38: das ist halt die Gretchenfrage.

00:17:41: unter ganz normalen Gesichtspunkten würde man sagen es ist halt ganz normales Sprechverhalten.

00:17:47: So genau würde man sich geben, wenn man eben authentisch enttäuscht ist.

00:17:51: Die Frage ist eben ob das Zuhörende dann gut tieren, wenn sie am Fernseher sitzen oder ob Sie nicht einen davon völlig unabhängigen Sprechstil mögen der einfach Aufmerksamkeit vor allem nach so einem langen Spiel, dann Aufmerksamkeit zurückkühlt?

00:18:06: Ja

00:18:06: und ein bisschen Dynamik und Leidenschaft Wenn auch gleich enttäuschte Leidenschaft aber trotzdem noch ein bisschen mehr Leidungsantransportiert.

00:18:14: Das finde ich zumindest.

00:18:16: Da können wir ja gerne auch mal unsere zuhörenden Fragen.

00:18:18: Was die davon denken?

00:18:46: Wir müssen uns auch vorbereiten, dass Bierkaltstellen den Grill anwerfen.

00:18:50: Wir wünschen euch eine ganz tolle WM!

00:18:52: Bis bald.

Über diesen Podcast

Stimme als DAS Kommunikationsmittel unserer Zeit - vor allem im digitalen Raum: Medientrainerin Katrin Prüfig und Wissenschaftler Oliver Niebuhr machen sich zusammen auf die Spur nach charismatischen Sprecher:innen aus Politik, Wissenschaft, Medien & Gesellschaft. Sie geben Tipps für Schnellsprechende, Äh-Sager und stimmliche "Langweiler". Sie begleiten mit Ohren und Algorithmen u.a. die Landtagswahlen 2022. Wer klingt eigentlich charismatisch und warum? Was sind wertvolle Bausteine für Akustisches Charisma? Und wie lässt es sich messen und trainieren? Hört mal rein, und lernt dabei auch viel über Eure eigene Stimme! Denn: Charismatischer klingen und kommunizieren kann jeder, wenn er und sie weiß, worauf es ankommt!

von und mit Katrin Prüfig und Oliver Niebuhr

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